Ausgabe 4, 2013

 


DelFIN - Natürlich gegen Buchsbaumzünsler!

Hervorragende Wirkung auch gegen grosse Buchsbaumzünslerraupen
Die Wirkung von DelFIN lässt keinen Zweifel mehr. Im Rahmen einer Bachelorarbeit der ZHAW hat das natürliche Insektizid eine herausragende Leistung gezeigt, sowohl gegen junge als auch gegen ältere Raupen (L4-L5). Das Ergebnis der Arbeit ist eindeutig: Die Wirkung von DelFIN ist sogar besser als der chemische Standard auf Basis von λ-cyhalothrin (Pyrethroid).

Wirkungsweise von DelFIN
DelFIN enthält als aktiven Teil Delta-Endotoxin und Sporen eines als Krankheitserreger bei Schmetterlingsraupen seit langem bekannten Bakteriums mit der wissenschaftlichen Bezeichnung "Bacillus thuringiensis" (Bt.).
Die Kristalle des Endotoxins werden von den Raupen beim Fressen aufgenommen und lösen bei diesen eine spezifische, tödlich verlaufende Darmerkrankung aus. Die Raupen stoppen ihre Frasstätigkeit innert einer Stunde und sterben spätestens nach 2-3 Tagen.

Selektivität
DelFIN ist nur gegen Schmetterlingsraupen kirksam und erweist sich somit als hochselektives Insektizid. Das Produkt ist harmols gegenüber anderen Insekten, dem Menschen und der Umwelt. Es darf ohne Gefahr in Familiengärten angewendet werden. Es stellt aber auch keine Gefahr dar für die Fauna auf den Buchsbäumen und die unzähligen Bienen, welche während der Blüte im April die Pflanzen besuchen.

Anwendung
DelFIN wirkt bei Raupen als Frassgift. Daher muss das Insektizid gespritzt werden wenn die Raupen aktiv sind. Dies ist besonders im Frühling der Fall, wenn die Temperaturen wieder milder werden und die Raupen nach ihrer Winterruhe (Diapause) wieder beginnen zu fressen. Wenn nötig, müssen die Raupen der nächsten Generation
(3 Generationen/Jahr) auf gleiche Weise bekämpft werden.

- 0,15% (15 g für 10 l Wasser)
- Behandlung nach 15 Tagen wiederholen
- Blattwerk gut benetzen (auch im Inneren)
- Buchspflanzen regelmässig auf Raupen kontrollieren
- Nur bei Temperaturen über 12 °C einsetzen

Informationen
Lesen Sie diesen Artikel im PDF-Format oder downloaden Sie die Datei einfach und bequem. Oder lesen Sie hier unseren Beitrag zum Buchsbaumzünsler in unserem Wissenspool.


Monilia

Monilia ist eine Pilzerkrankung, welche bei Befall der Pflanze die Früchte mit einem grauen Belag befällt und Äste und Triebe eintrocknen lässt.

Schadbild
Mit gräulichem Belag übersäte, eingetrocknete Früchte. Äste, welche eintrocknen und teilweise Harzfluss haben.

Biologie

Der Pilz Monilia laxa überwintert in der Form von gräulichen Sporenlagern auf den Krebsstellen der Zweige, auf den Fruchtmumien, auf den eingetrockneten Trieben und Blüten des vorangegangenen Jahres. Seine Sporen werden vom Regen verbreitet und infizieren die Blüten. Von da geht die Infektion via Blütenstiel und Fruchtspiesschen bis schliesslich hin zum Zweig. Die befallenen Organe trocknen aus und überziehen sich mit gräulichen Sporenrasen. In dem Moment, wo  die Krankheit einen Zweig oder Ast erreicht  verursacht sie Nekrosen, welche den ungehinderten Saftstrom einschränken was zu einem mehr oder minder raschen Eintrocknen der ganzen Zweigpartie oberhalb der Nekrosestelle führt. Bei den Prunusarten beobachtet man häufig in der Nähe der Infektionsstellen Harzfluss. Die Infektionen der Blüten durch die Monilia sind besonders auf Aprikosenbäumen und Sauerkirschenbäumen gefährlich.

Vorbeugung und Bekämpfung
Fruchtmumien entfernen und befallene Triebe ausschneiden.                                                           
Bekämpfung mit Pluteus Rex vorbeugend oder mit Genius Rex abstoppend bei Befall.

Informationen
Lesen Sie hier unseren Beitrag zu Monilia laxa im Wissenspool.

Kurztipps

Düngungen wiederholen
Durch den lange anhaltenden Regen wurde ein Grossteil der Nährstoffe ausgewaschen, d. h., sie sind nicht mehr pflanzenverfügbar. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Pflanzen eine weitere Düngung zu geben.
- Renodor forte, Renoperls Gehölz+Stauden

Vulkagran
Um der Auswaschung der Nährstoffe entgegen zu halten, empfehlen wir das Einbringen von Vulkagran. Dieses Granulat hat die Fähigkeit, Nährstoffe und Wasser zu speichern. Auf diese Weise bleiben diese für die Pflanzen länger verfügbar.
- Vulkagran G

Rosenspritzung
Es wird wieder Zeit, die Rosen zu spritzen. Durch die Feuchtigkeit herschen optimale Bedingungen für Pilzkrankheiten. Auf diese Weise können sich Echter Mehltau, Sternrusstau und Rost auf den Rosen verbreiten. Unsere Empfehlung:
- Stroby WG mit einer teilsystemischen Wirkung von bis zu 4 Wochen.

 

Wenn Sie Fragen zur Rasenpflege oder zur Schädlingsbekämpfung haben, kontaktieren Sie unsere Fachspezialisten Peter Engimann (Rasen) und/oder Patrice Arnet (Pflanzenschutz).

Profitieren Sie von unserem Wissenspool. Informieren Sie sich über wichtige Massnahmen zur korrekten Rasenpflege und nützliche Tipps und Hinweise zur Schädlingsbekämpfung in Zierpflanzen.

 

 

 

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