Austriebsspritzung dringend empfohlen

Titelbild Austriebsspritzung
Titelbild Austriebsspritzung

Es besteht dringender Handlungsbedarf: wer keine Winterspritzung vorgenommen hat, sollte in den kommenden Tagen dringend eine Austriebsspritzung einplanen und vornehmen! Mit unseren biologischen Produkten SprayOILCuproXAT und/oder HelioSOUFRE S dämmen Sie den Schädlings- und Krankheitsbefall ein und schützen die Pflanzen nachhaltig vor weiteren Schäden!

Das Frühjahrswetter 2022 zeigt sich von seiner milderen Seite: ein richtig kalter Winter und der dazugehörige Schnee blieb in weiten Landesteilen aus und damit verbunden lagen die Temperaturen über dem Mittel. Viele Pflanzen haben früh mit dem Trieb begonnen und auch etliche, überwinternde Schädlinge wurden bereits früh aktiv. 

Wir empfehlen dringend, mit einer gezielten Austriebsspritzung gegen diese Schädlinge vorzugehen! Ebenso weisen wir darauf hin, ein Augenmerk auf die Fruchtleichen der vergangenen Saison zu werfen: Entfernen Sie diese durch mechanische Massnahmen (schneiden oder herausbrechen) aus den Pflanzen! Diese Fruchtleichen bieten vielen Schädlingen ein optimales und schützenedes Versteck.

Mit SprayOIL wird ein luftdichter Ölfilm über die Pflanzen gelegt. So ersticken die an der Pflanze haftenden Schädlinge oder Eiablagen. SprayOIL ist ein Paraffinöl und zeichnet sich durch eine sehr gute Haftung und langanhaltende Wirkung aus. Mit CuproXAT kann man ein Fungizid beimischen, welches sehr gut gegen Falschen Mehltau, Schrotschuss und überdauernde Krankheiten wirkt. HelioSOUFRE S hingegen wirkt hervorragend gegen Echten Mehltau und Schorf.

Grundsätzlich gilt: bei Steinobst und Rosen mischt man SprayOIL das Mittel CuproXAT und bei Kernobst das Mittel HelioSOUFRE S bei.

Wenn man diese Mischung ungefähr 14 Tage vor dem Austrieb spritzt, hat man eine fungizide Wirkung während der Austriebsphase. Somit können die Pflanzen ohne Schäden in den kommenden Frühling starten.

Bei Platanen und Rhododendron empfiehlt sich eine mit SprayOIL umgehende Behandlung gegen die Netzwanze anzubringen. Dieser Schädling überwintert gerne unter der Pflanzenrinde. Deshalb sollte man speziell darauf achten, dass Stamm und Äste gut eingespritzt werden.

Die Winterspritzung kann ab einer Temperatur von 2 °C erfolgen. Wichtig ist, dass die Pflanzen gut und allseitig benetzt werden. Auf diese Weise werden alle überwinternden Schädlinge getroffen und Pilzansätze eliminiert. Immergrüne Pflanzen unbedingt bei bedecktem Himmel behandeln um Blattverbrennungen durch die bereits starke Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

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